ÖBB Stakeholder Dialog „Barrierefreiheit“

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Im Auftrag der ÖBB Infrastruktur AG lud die Firma Rodlauer Consulting am 14. März 2018 ins Hotel Mercure in Bregenz zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.

Ziel dieser österreichweiten Veranstaltungsreihe ist es, Kund*innen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen sowie Interessierte über die wichtigsten Neuerungen in ihrem Bundesland zu informieren.

Während der Veranstaltung wurde die Barrierefreiheit aus drei Blickwinkeln beleuchtet:

  • aus Sicht von Senior*innen
  • aus Sicht von Menschen mit Behinderungen
  • aus Sicht von Eltern mit Kleinkindern

Eingeladen waren Interessensvertretungen, Vertreter aus Politik, aber auch Privatpersonen. Für den ÖZIV-Landesverband Vorarlberg nahm Präsidentin Karin Stöckler an der Podiumsdiskussion teil.

Gemeinsam mit Dietmar Habisch vom Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Bregenzer Stadtbaumeister Bernhard Fink, Gerhard Besau von der ÖBB Infrastrukturentwicklung und Anton Burtscher (Ansprechpartner der ÖBB Infrastruktur zur Barrierefreiheit) wurde bei dieser Diskussion speziell das Thema „Wegeleitung, Wegeleitsysteme, Digitalisierung“ beleuchtet.

Dabei wurde klar erkennbar, wie wichtig ein ausgeklügeltes Wegeleitsystem ist um sich orientieren und z.B. durch eine gute Beschilderung schnell zurechtfinden zu können. Auch Apps, Monitore in Augenhöhe und Displays, verständliche Durchsagen, Induktionsanlagen, Piktogramme, taktile Blindenleitsysteme aber auch informative Flyer und Broschüren, Homepageinfos etc. sind dafür unentbehrlich.

Es wurden sämtliche Anregungen aufgenommen und über mögliche Verbesserungspotenziale diskutiert. Erfreuliche Aussage am Rande: Bis zum Jahr 2025 werden rund 90 Prozent der Fahrgäste barrierefreie Bahnhöfe zur Verfügung stehen.

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