ÖZIV abermals Kooperationspartner von „Wheelday“

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Johanna Mang interviewt die Preisträger der Biondek Bühne Baden

Text: Hansjörg Nagelschmidt, Fotos: IUFE/Michael Schreiber

Auch heuer wieder ist der ÖZIV Bundesverband Partner des Projektes „Wheelday“. Das Projekt möchte auf die Situation und Anliegen von Menschen mit Behinderungen weltweit aufmerksam machen.

Volles Haus im Amtshaus Josefstadt

Initiator von Wheelday ist der frühere ÖVP-Behindertensprecher Franz-Joseph Huainigg, der festhält: „Man ist nicht behindert, man wird behindert. Barrieren müssen in den Gesetzen aber auch in den Köpfen abgebaut werden. Ich habe den Wheelday initiiert, damit Bewusstsein für die Situation von Menschen mit Behinderung am Land und in der Stadt, in Industrieländern und im globalen Süden geschaffen wird.“

Um Bewusstsein zu schaffen und auf die Anliegen von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen, gibt es laufend unterschiedliche Aktivitäten und Veranstaltungen. Dabei geht es um Themen rund um Inklusion, Barrierefreiheit, Mobilität und Hilfsmittelversorgung sowohl bei uns in Österreich, als auch in anderen Ländern, vor allem in Entwicklungsländern. Zusätzlich werden zahlreiche Erfolgsprojekte in Österreich und Entwicklungsländern vor den Vorhang geholt.

Im Dezember fand im Amtshaus des Wiener Bezirks Josefstadt die Preisverleihung des Wheelday Jugendwettbewerbs statt. Mit 300 Euro Preisgeld prämiert wurden drei Sieger-Projekte, die auf ihre Weise einen Beitrag zur Inklusion in der österreichischen Gesellschaft leisten:

Durch das Programm der gut besuchten Veranstaltung führte Johanna Mang (Geschäftsführerin Licht für die Welt), eine Tanzeinlage gab es von der inklusiven Tanzgruppe „Con Moto und Freunde“. Für den ÖZIV übergab Hansjörg Nagelschmidt den Preis an die Biondek Bühne Baden für ihr inklusiv erarbeitetes Theaterstück „Ohne Wasser geht’s nicht“.

Eingebettet ist Wheelday beim Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE), das als Think Tank im Sinne der nachhaltigen Entwicklung arbeitet. Zusammengefasst setzt sich das IUFE für eine faire weltweite Entwicklung und Balance zwischen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnissen und Interessen ein.

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